SCHULE MIT ERZIEHUNG ZU SOZIALER VERANTWORTUNG

Gesamtelternvertretung ( GEV )

Liebe Eltern der Matthias-Claudius-Grundschule,

Ihre Interessen werden durch Ihre Klassenelternvertreter gegenüber der Schule vertreten. Um Interessen zu bündeln, trifft sich die Gesamtelternvertreterversammlung mit den Elternvertretern aus allen Klassen vier Mal im Schuljahr und darüber hinaus bei Bedarf. Wir sind von Ihren Elternvertretern zum Vorstand dieses Gremiums und damit auch zu Sprechern Ihrer Interessen gewählt worden. Herzlichen Dank allen Elternvertretern für Ihr Vertrauen.

Sabine Jäntsch - Vorsitzende

Ich bin Mutter einer Tochter aus der Klasse 5a. Als Bankkauffrau arbeite ich als Beraterin bei ImmobilienScout24. Über meine Aufgaben als GEV-Vorsitzende freue ich mich, weil wir eine Schule mit vielen wunderbaren Schülern und sehr engagierten Lehrern haben. Eine besondere Herausforderung sehe ich darin, dass unsere Schullandschaft so vielfältig geworden ist – ich wünsche mir, dass es uns gelingt, dafür zu sorgen, dass unsere Kinder das Beste daraus erhalten. Insbesondere Bildungsgerechtigkeit und die Schule als ein Ort, an dem Kinder gern und gut lernen können, liegen mir sehr am Herzen.Sie erreichen mich per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Philipp Iza Schilling – 2. Stellvertretender Vorsitzender

Ich bin Vater zweier Töchter aus den Klassen 5b sowie 2c . Beruflich bin ich als Ministerialbeamter in der Steuerabteilung des Bundesministeriums der Finanzen tätig. Als Mitglied des GEV-Gremiums freue ich mich, die Vorsitzende in ihrer Arbeit zu unterstützen und auch Ihre Interessen gegenüber der Schul- sowie Hortleitung zu vertreten. In fachlicher Hinsicht habe ich mich entschieden, an den Fachlehrerkonferenzen im Fach Deutsch als Vertreter der Elternschaft teilzunehmen.Sie erreichen mich per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Viele Grüße

Ihr GEV-Vorstand

 


Schule und Eltern

Mitwirkung von Eltern nach dem Berliner Schulgesetz  

(aus dem Leitfaden für Elternvertreter des Senats für Bildung, Jugend und Wissenschaft)

  • Elternversammlungen

    • Die Elternversammlung auf Klassenebene ist die unmittelbarste Form der Mitwirkung in der Schule.
    • Hier üben alle Eltern gemeinsam ihr Recht auf Mitwirkung aus.
    • Bei Wahlen und Abstimmungen haben die Eltern für jedes ihrer Kinder zwei Stimmen.
    • Die Klassenelternversammlung dient in erster Linie dem Informations- und Meinungsaustausch untereinander und mit dem Klassenlehrer sowie den anderen in der Klasse unterrichtenden Lehrern. Dadurch soll im Interesse der Schüler die Zusammenarbeit zwischen den Eltern und Lehrern einer Klasse gefördert werden.
    • Die Klassenelternversammlung wählt spätestens einen Monat nach Unterrichtsbeginn zwei gleichberechtigte Klassenelternsprecher.
  • Elternvertreter

    • Die Klassenelternversammlung wählt spätestens einen Monat nach Unterrichtsbeginn zwei gleichberechtigte Klassenelternsprecher. Da die Klassenelternversammlung kein förmliches Gremium im Sinne des Schulgesetzes ist müssen zusätzlich keine Stellvertreter gewählt werden. Stellvertreter können jedoch gewählt werden, wenn das die Mehrheit der Klassenelternversammlung wünscht und Kandidaten zur Verfügung stehen
    • Als Vorsitzende der Klassenelternversammlung entscheiden beide Elternsprecher in eigener Verantwortung über die interne Verteilung ihrer Aufgaben und teilen dies der Klassenelternversammlung in der Regel auf der zweiten Klassenelternversammlung mit.
    • Zu der ersten Klassenelternversammlung im Schuljahr, die zugleich als Wahlversammlung stattfindet, laden die beiden bisherigen Klassenelternsprecher ein
    • Die gewählten Klassenelternsprecher sind die ersten Ansprechpartner der Eltern gegenüber dem Klassenlehrer und den übrigen Lehrkräften der Klasse sowie dem Schulleiter. Die beiden Klassenelternsprecher haben als Vorsitzende der Klassenelternversammlung insbesondere folgende Aufgaben und Pflichten:
    • Leitung der Sitzung der Klassenelternversammlung;
    • Die beiden Klassenelternsprecher können sich die Leitung teilen.
    • Gesprächsleitung bedeutet Zurückhaltung mit eigenen Meinungen.
    • Auf Einhaltung der Tagesordnung und das Erreichen der Gesprächsziele ist zu achten.
    • Rednerliste führen und darauf achten, dass alle zu Wort kommen können, die möchten.
    • Das Gespräch nicht auf die Probleme einzelner Kinder beschränken (das ist Thema für ein persönliches Elterngespräch), sondern gemeinsame Probleme der Klasse erörtern.
    • Persönliche Angriffe unterbinden.
    • Nebengespräche freundlich abbrechen.
    • Möglichkeiten der Visualisierung nutzen: Punkte anschreiben
    • Diskussionsergebnisse festhalten; evtl. Protokoll führen, nur bei Wahlen zwingend.
    • Umsetzung der Beschlüsse.
    • Information der Klassenelternversammlung über neue Konferenzbeschlüsse und rechtliche Bestimmungen, die die Klasse betreffen;
    • Pünktlich zum vorgesehenen Zeitpunkt bzw. nach erledigter Tagesordnung schließen.
    • Den benutzten Klassenraum wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzen.
    • Kritischer Rückblick auf den Verlauf.
    • Einberufung von Elternstammtischen;
    • Vorbereitung von Veranstaltungen auf Klassenebene.
  • Gesamtelternvertretung

    • Die Gesamtelternvertretung (GEV) besteht aus allen Klassenelternsprechern der Schule. Da pro Klasse in der Regel zwei gleichberechtigte Klassenelternsprecher gewählt werden, sind beide stimmberechtigte Mitglieder der GEV. Mit der Wahl zum Klassenelternsprecher dieser also zugleich (qua Amt) stimmberechtigtes Mitglied der GEV; eine eigenständige Wahl in die GEV gibt es nicht. Die GEV ist das höchste Elterngremium in der Schule. Hier werden die Elterninteressen gegenüber der Schule wahrgenommen. Es stehen also die Themen und Probleme im Vordergrund, die die ganze Schule betreffen. Dementsprechend ist der Schulleiter der erste Ansprechpartner der GEV. Über Wahlen in der GEV können Elternvertreter in weiteren schulischen und überschulischen Gremien mitwirken. Dazu gehören die Schulkonferenz, die Fachkonferenzen der Lehrkräfte, sowie die Gesamtkonferenz des pädagogischen Personals der Schule; Auf Bezirks- und Landesebene gehören dazu Elternbeiräte und Schulbeiräte.
  • Schulkonferenz

    • Der Schulkonferenz kommt nach dem Schulgesetz eine besondere Bedeutung zu. Die Schulkonferenz ist das „oberste Beratungs- und Beschlussgremium der schulischen Selbstgestaltung. Sie dient der Zusammenarbeit von Schülerinnen und Schülern, deren Erziehungsberechtigten und dem Schulpersonal“
    • Das Schulgesetz unterscheidet dabei drei Formen der Mitwirkung der Schulkonferenz:
    • 1. Entscheidungsrechte,
    • 2. Anhörungsrechte und
    • 3. Befassungsrechte.
    • Entscheidungsrechte sind die stärkste Form der Mitwirkung. In diesen Fällen entscheidet die Schulkonferenz verbindlich für die gesamte Schule, d.h. alle müssen sich daran halten. Anhörungsrechte geben der Schulkonferenz das Recht, rechtzeitig vor Entscheidungen anderer Stellen ihre Meinung zu äußern.
    • Die eine Entscheidung treffende Stelle, beispielsweise die Schulaufsichtsbehörde, muss dann die Stellungnahme der Schulkonferenz bewerten, ihr jedoch nicht folgen. Sie ist also an die Stellungnahme der Schulkonferenz bei ihrer Entscheidung nicht gebunden.
    • Befassungsrechte erwachsen der Schulkonferenz auf Grund ihrer herausgehobenen Stellung in allen übrigen „wichtigen Angelegenheiten der Schule“. In diesem Rahmen kann sie jeden Gegenstand, den die Schule betrifft, erörtern und auch Empfehlungen für andere Konferenzen der Schule beschließen; diese müssen dann auf der nächsten Sitzung dieser Konferenz beraten werden. Verbindliche Entscheidungen kann die Schulkonferenz in diesem Rahmen nicht treffen.

 

Zusätzliche Information

Kopflaus Info
Rechte und Pflichten von Eltern
Schulgesetz
Rahmenlehrpläne
Bildungsfahrplan   

Eine Übersicht zu den Bildungsmöglichkeiten in Berlin von der Kita über die Grundschule, den weiterführenden Schulen bis zum Abschluss wird hier vorgestellt. 

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