SCHULE MIT ERZIEHUNG ZU SOZIALER VERANTWORTUNG

 Profil

Schule mit Erziehung zu sozialer Verantwortung

Wir befassen uns mit spezifischen gesellschaftlichen Problemen, wie der multikulturellen Gesellschaft, Rassismus, Intoleranz, Egoismus, Kulturverlust und der Notwendigkeit, dass auch Schüler aktiv die Demokratie und Gesellschaft mitgestalten sollten. Kommunikativer Unterricht und soziales Lernen stehen dabei im Mittelpunkt. Mit dieser Erziehungsmethode soll nicht nur Toleranz geübt und soziale Kompetenz gefördert werden. Ziel ist vielmehr eine bewusste Förderung pluralistischer Anschauungen und divergenten Denkens. Sie soll die Schüler an die Aufgabe heranführen, die Gesellschaft bewusst und aktiv mitzugestalten. Durch Angebote und neue Perspektiven soll eine humanistische Prägung erfolgen, die schließlich Zivilcourage hervorbringt.
Kooperationspartner: Trialog e.V


Demokratie-Erziehung

Demokratiepädagogik - Was ist das?

Demokratiepädagogik umfasst pädagogische, insbesondere schulische und unterrichtliche Aktivitäten zur Förderung von Kompetenzen, die Menschen benötigen,

  • um an Demokratie als Lebensform teilzuhaben und diese aktiv in Gemeinschaft mit anderen Menschen zu gestalten;

  • um sich für Demokratie als Gesellschaftsform zu engagieren und sie durch partizipatives Engagement in lokalen und globalen Kontexten mitzugestalten;

  • um Demokratie als Regierungsform durch aufgeklärte Urteilsbildung und Entscheidungsfindung zu erhalten und weiter zu entwickeln.

Um ihre Aufgaben zu erfüllen, erfordert Demokratiepädagogik

  • schulische und außerschulische Erfahrungs- und Handlungsfelder. Diese demokratieförderlich zu gestalten und zu nutzen ist Aufgabe aller an Unterricht und Schulleben beteiligten Personen und Gruppen.

  • Kenntnisse und Wissensbestände als Grundlage für Urteils- und Entscheidungsfähigkeit. Dies ist vor allem die Aufgabe des politischen Unterrichts in fachlichen, fächerübergreifenden und projektdidaktischen Kontexten.

  • Demokratische Werte, Orientierungen und Einstellungen. Durch Unterricht und Schulleben sollen Kinder und Jugendliche soziale Kompetenzen, Orientierungen und persönliche Einstellungen entwickeln können, die dazu beitragen, die Bedeutung der für ein demokratisches Gemeinwesen konstitutiven Werte zu verstehen, diese in Entscheidungssituationen kritisch zu reflektieren und sie gegen demokratiekritische Einwände mit Argumenten zu verteidigen.

(Aus: LISUM, Bildungsserver Berlin-Brandenburg: Wolfgang Edelstein )