SCHULE MIT ERZIEHUNG ZU SOZIALER VERANTWORTUNG

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Medienkonzept

  • Ausstattung

    An der Matthias-Claudius-Schule wird mit modernen, elektronischen Medien gearbeitet. Seit mehreren Jahren ist die Schule vollständig vernetzt, so dass alle Räume mit einem Schulserver verbunden sind und einen Internetanschluss besitzen. Mit der vollständigen Anschaffung von interaktiven Tafeln begann eine Umstellung zur heute komplett kreidefreien Schule. Darüberhinaus verfügen wir über zwei Computerfachräume mit 24 bzw. 17 Plätzen. In den Computerräumen und im Musikraum sind Beamer stationiert. Zusätzlich werden Klassenräume mit Schüler-PCs ausgestattet.
  • Qualifikation der Lehrkräfte

    Alle Lehrer und Erzieher des Kollegiums arbeiten mit dem Computer. Alle haben sich in den letzten Jahren im Rahmen der Masterplanschulungen und den Intel-Aufbaukursen sowie anderen Fortbildungen bezogen auf die fachliche Kompetenzerweiterung fortgebildet. Mit der Anschaffung der ersten Smartboards begann eine Reihe schulinterner Fortbildungen der Firma „Minhoff“ zum Umgang mit der Notebooksoftware, sowie Fortbildungen durch Fachreferenten, die bis heute fortgeführt werden.
  • Entwicklung der Medienkompetenz in den einzelnen Klassenstufen

      Klassenstufe 1/2
    • Der Umgang mit dem Computer und seinen Peripheriegeräten wird erlernt. Dies geschieht im Rahmen von Projekten.
    • Die das Lehrwerk ergänzende Lernsoftware findet im Unterricht Anwendung.
      Klassenstufe 3/4
    • Einführung in die Textverarbeitung und in die sachgerechte Benutzung des Internets, um Informationen zu Themen zu erhalten, die dann für den Unterricht strukturiert und präsentiert werden sollen.
      Klassenstufe 5/6
    • Der Schwerpunkt in diesen Schuljahren liegt auf dem zunehmend selbständigeren Herstellen von Medienprodukten, die die Schüler anschließend präsentieren. Dabei werden auch Kenntnisse über Bild- und Tonverarbeitung vermittelt.
  • Einsatz von Lernsoftware

    In den letzten Jahren wurde umfangreiche Lernsoftware angeschafft, um Phasen des individuellen Lernens anbieten zu können.
      Mit der Lernsoftware
    • Lernwerkstatt 9 GS
    • Lernwerkstatt Sek I
    • Zahlenbuch
    • Audilex
    • Blitzrechnen
    • Duden-Lernsoftware Deutsch ¾
    können die Schüler einer gesamten Klasse entsprechend ihres Leistungsstandes angesprochen werden. Die Lernstände kann der Lehrer im Überblick abrufen und weitere Lernangebote planen. Zur Umsetzung unseres im Schulprogramm verankerten LRS-Konzepts nutzen wir intensiv die Kapazitäten der Computerräume. Entsprechend gestalten sich auch die Förderangebote im Bereich der Dyskalkulie. Mit Interesse verfolgen wir die Angebote zur Leseförderung, z.B. „onilo“, die wir bei entsprechender technischer Ausstattung in den Deutschunterricht integrieren könnten.
  • Ergänzende Angebote und Projekte für Schüler im Bereich Medien

    Zur individuellen Förderung der Lesekompetenz erhälten Schüler einen Zugang zur Leseplattform www.antolin.de . In den 5. Klassen findet regelmäßig ein Vortrag zum sicheren und fairen Umgang im Internet, auf Facebook und in What'sApp-Gruppen statt. In der 6. Klasse werden die Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Vortrags- und Präsentationstechnik geschult. In Kooperation mit dem Unternehmen CBB – Computerbildung Berlin – können Schüler der Matthias-Claudius-Grundschule an kostenpflichtigen Computerkursen am Nachmittag in den Räumlichkeiten der Schule teilnehmen.
  • Medieneinsatz zur individuellen Förderung bei Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten und Rechenschwäche

    Zur Umsetzung der Richtlinien der Grundschulverordnung zur besonderen Förderung von Kindern mit Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten oder Rechenschwäche hat sich an unserer Schule das folgende Konzept bewährt: Mit Hilfe standardisierter Online-Testverfahren erfassen wir regelmäßig den Stand der orthografischen und mathematischen Kompetenz unserer Schüler. Die so fortlaufend dokumentierten Ergebnisse bilden eine sichere Grundlage sowohl zur Planung unserer Fördermaßnahmen als auch zur Prävention von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten im Deutschunterricht bzw. Rechenschwäche in Mathematik. In Auswertung der durchgeführten Diagnostik gelingt es uns, Schüler und Schülerinnen aus der intensiven Förderung zu entlassen, wenn sie Fortschritte erreicht haben und den Mindestanforderungen des Regelunterrichtes wieder genügen. Zur Diagnose und gezielten Förderung nutzen wir eine Schullizenz zur Diagnose- und Therapiesoftware . Wir integrieren die Möglichkeiten der vorhandenen Computerräume und Smartboards zur Umsetzung des LRS-Konzeptes bzw. Rechenschwäche-Konzeptes (bsr). Die angebotene, sehr umfangreiche und didaktisch überzeugend aufgebaute Unterrichtssoftware für interaktive Whiteboards kommt dem kindlichen Lernen entgegen. Hände und Finger sind den Kindern zur Verfügung stehende Werkzeuge, die ihnen das Lernen und die erlebbare Veränderbarkeit von Lernsituationen ermöglichen. Das Lernen wird mit konkreter Handlung verbunden. Weitere Informationen finden Sie in unserem Förder- und Forderkonzept.
  • Ziele des Medienkonzepts

    Der Umgang mit modernen, elektronischen Medien nimmt eine immer größere Rolle im Leben unserer Grundschüler ein und bestimmt ihr Lernverhalten in entscheidendem Maße. Die Anknüpfung an diese Erfahrungswelt und die Ausstattung der Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Kompetenzen zum gezielten Einsatz von Medien bewerten wir als besonders wichtige Aufgabe. Eine zentrale Rolle nimmt dabei auch der Schutz der Kinder vor den Gefahren multimedialer Angebote ein. Der Einsatz von elektronischen Medien erfordert sowohl von Schülern als auch von Lehrern einen kontinuierlichen Lernprozess im Umgang mit den Medien und deren ständig wachsenden Möglichkeiten. Um diesem Anspruch gerecht werden zu können, bedarf es einer modernen und zeitgemäßen schulischen Lernumgebung für alle Lernenden und Lehrenden. Die wir unseren Schülern bieten.
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